Sonntag, 28. Dezember 2008

Ein wirklich schräger Dezember, was gar nichts mit der Farbe Grün zu tun hat. Weiterhin treffen Beiträge ein, ich werde sie heute noch einmal zählen. Zu lesen gibt es noch genug. Wenige Tage verbleiben diesem Jahr, aber auch der Ausschreibung zu den "Frühlings-Rollen".Wenn ich könnte, würde ich noch ein paar Kräfte bündeln; die werden nämlich ab 1.1. nötig sein. Da wartet jede Menge positiver Stress. Möchte ich gar nicht so gern allein bewältigen. Vielleicht entpuppt sich der Frosch mit den wackeligen Beinen ja als Sandriprinz. Den man nicht erst an die Wand klatschen muss. Der nicht bloß quakt, sondern handelt.

Sonntag, 21. Dezember 2008

P.S. Bevor ich bei Ebay für den Lesefrühling nach geeigneter Deko gesucht habe, habe ich was zu einer bestimmten Froschart im Netz recherchiert. Wetten, DASS interessiert hier nur einen? (Wenn Du das Gegengift gefunden hast, schmeiß davon mal eine Flasche rüber.)

Samstag, 20. Dezember 2008

Eigentlich sollte statt des dumpfen Fernsehprogrammes die DVD von "Big Fish" vor vier Augen laufen, weil sie dran war. Vermutlich auch zur Inspiration von wegen Natur, Wesentliches etc. Der Computer ist in dieser in drei Minuten endenden Nacht gestartet worden, weil ich endlich loslegen wollte. Mit Schreiben. Seit Tagen kritzele ich Ideenfetzen in eine kleine Kladde. Durch die wollte, sollte (muss!) ich langsam mal einen grünen Faden ziehen, sie zu virtuellem Papier bringen. Jetzt sind aber ganz schwere Sachen dazwischen gekommen. Gleich ist ein neuer Tag. Mal fühlen, was der so bringt.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Wer bis jetzt keine zündende Idee hatte... kann trotzdem noch einen Beitrag zu meinem Buch leisten. Als Sponsor!!!! Aktueller Stand der Dinge: Über 80 Einsender seit September, davon haben gut 40 Chancen, veröffentlicht zu werden. Der Buchcoverentwurf steht nun auch, einige Feinheiten müssen noch geändert werden. Aber jetzt ist wohl erst mal Weihnachtszeit. Und die ist ja auch irgendwie grün. Allen, die das hier lesen, ein frohes Fest!

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Der Briefkasten spuckt jetzt täglich einen bis drei Umschläge mit meiner Adresse in fremder Handschrift aus. Grund zur Freude, meistens. Trotzdem ist mir heute danach, in gedecktem Tannengrün zu schreiben. Mit vorweihnachtlichen Anwandlungen hat das nichts zu tun. Wenn Rot die Farbe der Liebe ist, dann ist Dunkelgrün die von Liebeskummer... und ich muss sofort an Rot-Grün-BLINDHEIT denken. Deswegen mag ich jetzt auch nicht mehr. Auf erbsengrünere Zeiten!

Montag, 1. Dezember 2008

Lange her, die Zeit rast und jeder Tag hat mit 24 natürlich - mal wieder - viel zu wenig Stunden... Der Countdown läuft, bis 31.12. werden Textbeiträge gesammelt. Wer kann bei so viel Frühling schon vorweihnachtliche Gefühle entwickeln? Ich jedenfalls nicht. Vielleicht lasse ich Weihnachten diesmal einfach ausfallen. Habe das Gefühl, allmählich auf alles Grüne fixiert zu sein, in Grün zu denken. Manchmal scheint die Farbe mich anszuspringen. Dazu gehören auch die grünen Schuhe (Berliner Schnäppchen), eine froschige Jacke... Sogar die Ventile meiner just aufgezogenen Winterreifen sind, ich traute meinen Augen kaum, grasgrün. Wenn das nicht inspirierend ist! Positiver Stress ist was Feines, wenn er durch viele wirklich gute Beiträge aus schönen Städten entsteht. Wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf. Es kamen auch mails aus Wien, Belgrad und Ortschaften, von denen ich noch nie zuvor gehört habe. Lyrik ist nach wie vor stärker vertreten, doch juhu, Prosa zieht nach. Mir wird inzwischen nicht mehr mulmig, dass ich selbst bislang nicht eine einzige Zeile geschrieben habe. Ich fülle dann später die thematischen Lücken (hoffentlich nicht zu "grüner Daumen", denn damit kann ich nun wahrlich nicht dienen!). Grüne, äh gute Nacht!

Sonntag, 26. Oktober 2008

Na bitte, jetzt ist es an der Zeit, sich wieder einen Schal um den derzeit kratzigen Hals zu wickeln. Umso lieber befassen sich die Leute hoffentlich gedanklich mit frühlingsfrischem Grün. Nach wie vor überwiegen Einsendungen mit Lyrik, was mich fast ein bisschen wundert. Ansonsten ist heute ein eher ockerfarbener Tag (Ocker ist so ziemlich die Farbe, die ich am wenigsten mag... und weil ich Schwarz so doll mag, würde ich nicht auf die Idee kommen, von "einem schwarzen Tag" zu reden). Sachen gibt es, die ich nicht für möglich gehalten hätte - ich meine, ich bin ja nicht mehr die Allerjüngste. Da tun sich zuweilen Abgründe auf, wenn ein Mensch gekränkt ist oder selbst kränkt, mit emotionalen Entgleisungen um sich wirft. Ich glaube, da gebe ich mich lieber mit harmlosen "Schleimern" ab, wobei die Bezeichnung Schleimer nicht von mir kommt - sorry, Holger!

Sonntag, 19. Oktober 2008

Überall Grün

Wie das so ist: Schwangere sehen überall Schwangere... ich treffe an allen Ecken auf Grün. Zuletzt in Wiesbaden (sehr schöne Stadt) als Sittiche, die die Stadt seit Jahrzehnten bevölkern. Da möchte ich noch mal hin. Dann aber, ohne mich auf dem russischen Friedhof einsperren zu lassen! Kein gutes Gefühl, umgeben von Wald und sehr alten Gräbern, kurz vor Schmuddelwetterdämmern. Ein Versehen. Ausnahmezustand. Apropos Ausnahmezustand... ist so einer eigentlich immer erstrebenswert? Doch wohl eher kaum, hätte das nicht was überaus Krampfiges? Doch doch, mir ist schon klar, dass diesen Post außer mir niemand versteht. Egal. Ich stolpere also derzeit ständig über Grün und freue mich über Anthologie-Beiträge, die eingehen. Die "Ausbeute" (Lyrik überwiegt bisher deutlich) könnte vielleicht etwas reger sein, aber sie IST und das fühlt sich gut an. Viel vom Rest fühlt sich momentan nicht gut an. Was könnte es also Besseres geben, als sich in diesem Nichtgutanfühlen den Frühlings-Rollen zu widmen? Heißt: Ich werde mich langsam an eigene Beiträge machen, mir die Zeit dafür stehlen. Und nicht vergessen: Immer schön weiter entwickeln, Stagnation ist mörderisch.

Montag, 6. Oktober 2008

Nach ein paar Tagen Abtauchen fand ich bei meiner Rückkehr die ersten frühlingsgrünen Beiträge im Briefkasten und als emails. An Phantasie mangelt es den Leuten jedenfalls nicht, bitte mehr davon! Heute fahre ich noch mal für ein paar Tage in die Stille und werde dort die Texte erneut lesen, wobei mein Bauch schon jetzt eine deutliche Tendenz zeigt. Auf jeden Fall ist "was Brauchbares" dabei. Und die Verfasser der Texte, die keine Berücksichtigung finden, werden nicht so zynisch-herablassend angemacht, wie ich es neulich erlebte. Bald mehr an dieser Stelle!

Mittwoch, 24. September 2008

24. September

Bisher erfreulich positive Rückmeldungen zum Thema, von grün-vor-Neid-Leuten bisher nichts zu spüren. Allerdings machte man mich zu Recht darauf aufmerksam, die Ausschreibung doch auch hier einzustellen - für alle, die gar nicht wissen, um was es geht. Passiert im Anschluss hieran. Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte, findet weitere Details auf www.hellermond.de Während der Ausschreibungstext sich weiter auf Literaturseiten im Netz tummelt und nette Menschen sich als Multiplikatoren einbringen, habe ich bereits zwei Zusagen für Lesungen in Wickrath erhalten, Tusch! Wäre da nicht die Sponsorensuche... in einer Nachtaktion machte ich potentielle Förderer ausfindig, die geschäftlich alle irgendwie mit Grün oder Frühling zu tun haben. Vielleicht bin ich nicht zum Klinkenputzen geboren. Wer macht heute schon 200 oder mehr Euro locker, weil irgendwo eine Schreiberin einen kreativen Vulkanausbruch erleidet? So viel soll es nämlich kosten, um werbewirksam auf Postern, Karten, im Programm und bundesweit erhältlichen Buch namentlich aufzutauchen und bei der Eröffnung des Lesefrühlings (es finden zwei statt, einer ganz im Westen und einer im Südosten) genannt zu werden. Also, falls das hier jemand liest, der schon immer mal als Gönner in Erscheinung treten und seinen Namen in einem Buch lesen wollte... das übrigens bei einem seriösen Verlag erscheint... lassen Sie sich nicht aufhalten!

Ausschreibung: Frühlings-Rollen - Eine Anthologie in sattem Grün

Grün steht für Hoffnung, Wachstum, Frische, aber auch für Neid, Gift und Unreife. Die Farbe Grün taucht in vielen Redensarten auf, Ergrünen wird mit dem Frühling verbunden. Dieser wiederum hat viele Gesichter und Bedeutungen, sozusagen Frühlings-Rollen: etwa sprießend als Frühlingserwachen oder drückend als Frühjahrsmüdigkeit. Dazwischen und drum herum ist jede Menge Platz für Kreativität. Für symbolisches, sattes Grün und, oder...

Da die Anthologie im Rahmen eines Lesefrühlings vorgestellt werden soll, werden Textbeiträge gesucht (Zielgruppe Erwachsene), die sich den nachfolgenden Themen - oder weiteren, bitte benennen - zuordnen lassen:

Frühlingsgefühle / zweiter Frühling / Frühjahrskur / Frühlingsputz / Frühlingserwachen / Frühlingsküche oder –kräuter / Frühjahrsmüdigkeit / Ostern Frühlings(vor)bote / grünes Licht / Grünschnabel / grüne Redewendungen, z. B. „auf (k)einen grünen Zweig kommen“, „über den grünen Klee loben“ / grüner Daumen / dasselbe in Grün

Kriterien: Prosa, Erfahrungsbericht, Tagebuch, Briefe – maximal acht DIN A4-Seiten
Lyrik – maximal drei Gedichte,Frühlingsrezepte – maximal zwei Stück
Beiträge in Times New Roman 12 auf CD oder als E-mail, zusätzlich als Papierausdruck, versehen mit Namen und Anschrift, Angabe von Alter und Beruf, dazu ein Satz, aus dem hervor geht, was Sie mit Grün oder Frühling verbindet

Konditionen: Mit der Einsendung seiner Texte versichert der Autor, dass diese von ihm verfasst wurden und bisher unveröffentlicht sind. Eingereichte Texte werden nicht zurück geschickt. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Die in der Anthologie vertretenen Autoren erhalten je ein Freiexemplar. Zudem besteht für sie die Möglichkeit, weitere Exemplare für den Eigenbedarf mit Autorenrabatt (35 % vom VK-Preis) zu erwerben. Eine Honorarzahlung, auch auf Basis der verkauften Exemplare, erfolgt nicht. Das Buch erscheint bei edition zweihorn. Autoren, die in die Anthologie aufgenommen werden, haben die Möglichkeit, an Lesungen im Rahmen eines Wickrather Lesefrühlings teilzunehmen. Details und Einladungen hierzu folgen. Einsendeschluss ist der 31.12.2008 (Poststempel)

Samstag, 20. September 2008

Frühlings-Rollen. Eine Anthologie in sattem Grün.

19. September 2008. Habe mir ein grasgrünes Hemd gekauft. Das sieht genauso aus wie meine Idee und das Buch, das ich demnächst heraus gebe. Dabei habe ich eigentlich gar keine Zeit für sowas. Aber der richtige Zeitpunkt ist doch nie, oder? Nach Jahren der kreativen Dürre und freiem Journalismus als guten Kompromiss zur brotlosen Schreibkunst, war sie plötzlich da, die Idee: Frühlings-Rollen. Eine Anthologie in sattem Grün.
Der Verlag sitzt im Boot. Und wenn ich mal zweifel oder schwächel, sehe ich mir das Hemd an. Tragen werde ich es im Frühling, wenn die erste Lesung stattfindet.

20. September. Seit letzter Nacht ist die Ausschreibung in Umlauf. Einsendeschluss ist der 31.12. - vielleicht hat ja jemand Lust, sich trotz winterlicher Temperaturen oder Weihnachtswahnsinn mit Grün und Frühling zu befassen. Ein Insektenhasser oder chronisch Frühjahrsmüder vielleicht. Die Sache mit Sponsoren für den Lesefrühling bereitet mir Magenflirren.