An alle, die sich vielleicht ab und an noch in diesen Blog verirren: Er wird in Kürze archiviert und muss Neuem "weichen". In Planung ist ein neues (Sach-)Buch als Gemeinschaftsarbeit mit einem Profi zum ausgewählten Thema. Natürlich bin ich gezwungen, hier und heute noch in Rätseln zu sprechen. Sobald es konkret wird, folgen Infos (www.hellermond.de z. B.). Allen, die diesen Blog mitverfolgt haben, einen grünen Gruß! Lasst mal von Euch hören oder lesen.
Sonntag, 27. September 2009
Sonntag, 14. Juni 2009
Das grüne Experiment ist geglückt, würde ich sagen. Letzten Samstag endete der Lesefrühling mit einer harmonischen Veranstaltung und guten Wünschen von froh gestimmten, teils begeisterten, Menschen. Fast fühle ich mich verpflichtett (und manche wünschen sich das sogar) eine Wiederholung ins Rollen zu bringen. Es gibt ja noch so viele schöne Farben... Es war für mich besonders schön, während der gesamten Aktion auf viele aufgeschlossene und zugewandte Menschen zu treffen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Faszinierend! Ich wünsche mir, dass sich der ein oder andere Kontakt hält, zu neuen - vielleicht sogar gemeinsamen - kreativen Ausbrüchen bewegt. Wer weíß, vielleicht muss dieser Blog gar nicht so schnell enden, darf nur etwas ruhen und ruhig ein wenig einstauben. Bevor dann... ?
Samstag, 6. Juni 2009
Der Tag fing schon mal gut an - gelungene Zusammenkunft der Gäste aus Bayern mit weiteren Autoren in Wickrath zur spontan-lockeren "Sightseeing-Tour". Jetzt läuft der Countdown und ich bin - wie alle anderen wohl auch - mächtig gespannt und ein wenig nervös. Freue mich sehr und hoffe, wir alle genießen den späten Nachmittag und Abend. Auf einen guten Ausklang des 1. Wickrather Lesefrühlings!
Freitag, 5. Juni 2009
Toller Erfolg
Alles ganz wunderbar, treffender geht es nicht. Um die 100 (!) Gäste, absoluter Rekord beim Lesefrühling bisher - und morgen ist die letzte Gelegenheit, dies zu toppen. Eine sehr friedlich-freundliche Stimmung, lächelnde Gesichter, viel Gespräch. Nette Mitautoren in Topform - Alayna, Du warst toll, menno, es war Deine allererste Lesung! -, die Gastgeber haben sich viel Mühe gemacht und alles bestens arrangiert (die Erdbeerbowle war der Hit!): DANKE, DANKE, DANKE! Bei den Gästebucheinträgen kann das Auge glatt feucht schimmern. In einer sehr ruhigen, friedlichen Stimmung werde ich diesen Abend nachwirken lassen und mich daran erfreuen - es gibt so viel Gutes. Gefeiert wird ja erst morgen, schrieb ich das etwa nicht? Heute ist mir nach diesem schönen Abend nach... ruhigem Nichts. Wenn Druck und Anspannung der letzten Monate morgen nach der letzten Lesung abfallen, wenn viele Künstler, Schaffende und Kunstfreunde zusammen kommen und sich an der Kreativität freuen - sieht die Sache anders aus. Doch heute kann mich nichts und *niemand*aus der optimalen Stimmung bringen, c'est bien! Alle Giftwichte sollen zur Hölle fahren.
Mittwoch, 3. Juni 2009
et voilà: Grünes Gift
Ha, wenn das nicht passend ist - fand ich doch vorhin im Netz ein Rezept für Schlürfnasen und "Sonstige", es heißt GRÜNES GIFT! Hier: 250 g Vanillejoghurt, 250 ml Waldmeistersirup, 250 ml Wodka, 250 ml Sahne werden einfach miteinander verrührt, in Flaschen abgefüllt und dann - wenn die Ungeduld Dich, Euch, Sie nicht vorher drüber herfallen lässt - kalt gestellt. Ich möchte dann bitte auch mal probieren und freue mich über Einladungen zum Gifttrunk! Übrigens habe ich heute erfahren, was die Gäste am Freitag, 5.6., bei der Lesung auf dem Hof Kamerichs erwartet und bin begeistert! Statt der geplanten Waldmeisterbowle wird es die Variante Erdbeer mit und ohne Alkohol geben. Außerdem kleine Leckerbissen, wie etwa Minibrötchen mit grünem Pesto. Es scheint recht voll zu werden, wie ich die Ankündigung der Gastgeberin interpretiere. Wenn das im Anschluss kein Grund zum Feiern ist!
Dienstag, 2. Juni 2009
An einem so sonnigen Tag (ist schon mehr von Sommer statt Frühling die Rede) kommt ein grüner Spaziergang in Gesellschaft gerade recht. Es gibt interessante Neuigkeiten in vielerlei Hinsicht und (anstehende) Entscheidungen, auch ist mein nächstes Buchprojekt vage geplant - eine Gemeinschaftsproduktion. Wie ich heute erfahren habe, wird es am Samstag sicherlich ganz schön voll. Da reisen so viele Lesewillige an, dass ich mich selbst gerne zurück nehme und ihnen den Vortritt lasse. Eigentlich vergeht er wie im Flug, der Lesefrühling.
Sonntag, 31. Mai 2009
Ach wie herrlich die Frühlings-Rollen-Buchkategorien doch zuweilen auf das direkte Umfeld zutreffen! Giftgrüne Menschen meine ich. Die Neidgrünen gehen ja noch. Die Grünschnäbel haben was Charmantes. Aber die Giftgrünen verpesten wirklich die Luft und benehmen sich parasitär. Am besten konsequent wegschnippen mit den Fingern oder - ökologisch Korrekte bitte weglesen - Insektenspray drauf. Wenden wir uns Wichtigerem zu: Schon naht das Finale des Lesefrühlings mit großen Schritten. Bauernhofatmosphäre gibt es am nächsten Freitag. Samstag wird im Rittergut in historischem Flair gelesen, dazu gibt es wunderbare Musik. Mehr dazu bald an dieser Stelle! Und drücken Sie mir die Daumen, dass ich dem Grüngift trotze, es wäre ach zu schade um die vielen Pläne ;-)
Sonntag, 24. Mai 2009
Was für ein schöner Tag zum Radeln - dabei kommen mir immer gut kreative Gedanken. Auch, wenn man zuweilen komische Dinge sieht. Die Einen hängen rote Tücher raus, die Anderen werden flirtiv oder streiten sich lauthals bei schönem Wetter "live on air". Ich bin guter Dinge, dass die letzten beiden Veranstaltungen des Lesefrühlings gelingen und auch, dass meine weiteren Wege mich dahin bringen, wo es richtig ist. Manchmal muss man alte Zöpfe abschneiden, das habe ich schon öfter erlebt. Das gilt natürlich auch für Menschen, die einem nicht gut tun oder einen hintergehen. Solche trifft man in seinem Leben leider ab und zu. Und jetzt gehen wir noch ein Eis essen!
Samstag, 23. Mai 2009
Wunderbares Wetter, aufgeschlossene Gäste, dazu freundliche Stimmung bei der heutigen Lesewanderung - alles bestens! Besonders erfreulich war der lebendige Austausch, überall wurde gefachsimpelt, hinterfragt, erzählt, gelacht. Auch die Überraschung der Gastgeber, eine Gierschsuppe an der plätschernden Niersquelle, kam sehr gut an. Reichlich Schmetterlinge waren unterwegs und deren Leichtigkeit schien einen beflügeln zu wollen. So dauerte die Lesewanderung dann auch deutlich länger als geplant und beim Abschied wirkte jeder irgendwie zufrieden. Die Zeit an der frischen Sonnenluft tat den Gemütern einfach gut, so dass sich jetzt in meinem Kopf der viel zitierte Gedanke "Alles neu macht der Mai" hartnäckig hält. Noch ist er ja nicht vorbei, der "Wonne"monat. Also auf zu frischen Grüntaten! Was hält mich im Haus?
Donnerstag, 21. Mai 2009
Die blasse Blume (war mir gerade nach)
Die blasse Blume
Die blume die ich mir am fenster hege
Verwahrt vorm froste in der grauen scherbe
Betrübt mich nur trotz meiner guten pflege
Und hängt das haupt als ob sie langsam sterbe.
Um ihrer frühern blühenden geschicke
Erinnerung aus meinem sinn zu merzen
Erwähl ich scharfe waffen und ich knicke
Die blasse blume mit dem kranken herzen.
Was soll sie nur zur bitternis mir taugen?
Ich wünschte dass vom fenster sie verschwände...
Nun heb ich wieder meine leeren augen
Und in die leere nacht die leeren hände.
Die blume die ich mir am fenster hege
Verwahrt vorm froste in der grauen scherbe
Betrübt mich nur trotz meiner guten pflege
Und hängt das haupt als ob sie langsam sterbe.
Um ihrer frühern blühenden geschicke
Erinnerung aus meinem sinn zu merzen
Erwähl ich scharfe waffen und ich knicke
Die blasse blume mit dem kranken herzen.
Was soll sie nur zur bitternis mir taugen?
Ich wünschte dass vom fenster sie verschwände...
Nun heb ich wieder meine leeren augen
Und in die leere nacht die leeren hände.
Stefan George (1868-1933), aus "Den Mond wollt' ich dir schenken"
Wie geahnt, war die Lesung im Kreuzherrenkloster etwas wirklich Besonderes. Viele Zuhörer fanden den Weg in die historischen Räume, die ansonsten für die Öffentlichkeit tabu sind - sieht man von Trauungen ab, die dort manchmal erfolgen. Es war aufregend, dort einen ganz bestimmten Text - und diesen erstmals im Lesefrühling - zu lesen. Zu diesem Text gehört ein grünes Brautkleid, das die Designerin mitgebracht hatte. Extra in der Nacht zuvor hatte sie dem Kleid noch einen grünen Überwurf verpasst, so dass es (während der Lesung) enthüllt werden konnte. Und genau das Raunen wollte ich hören. Übermorgen geht es weiter, da werden "wilde Kräuter hand-verlesen", eine Mixtur aus Wanderung, Kräutersammeln und Lesung. Naturgrün pur. Darauf freue ich mich, denn mein lieber Kollege und dessen Frau sind die Gastgeber. Auch diesmal gibt es eine Überraschung. Also auf an die Niers in Wickrathberg, 10.30 Uhr ist Treffpunkt. Bei jedem Wetter! Auch für Kinder geeignet!
Freitag, 1. Mai 2009
HATSCHI und hallo. Welcome back im Lesefrühling, der letztes Wochenende nach einer kleinen österlichen Pause erfolgreich in die nächste Runde ging - sehr gut besucht und stimmungsvoll, kontrastreich. Während Samstag im Atelier Ruske ein zum Teil anspruchsvolles Publikum den Autoren lauschte und es im Anschluss anregende Gespräche gab, ging es am Sonntag in der Gärtnerei nicht nur blumig, sondern auch heiter-beschwingt zu. Weiter so! Mit Spannung erwarte ich die Lesung im Kreuzherrenkloster. Wenn ich mich derzeit hier etwas rar mache, liegt das vor allem an meiner nächsten Baustelle äh... ich meine natürlich "Projekt", wobei dies privater Natur ist, sich aber bestimmt so anstrengend gestaltet wie ein Lesefrühling. Vielleicht nicht ganz so fröhlich. Verheuschnupfte Grüße!
Sonntag, 5. April 2009
Natürlich ist es nur "Zu-Fall", dass sich der Frühling (zeitgleich zur Lesefrühlingpause über die Osterferien) verabschiedet zu haben scheint. Ab 25. April geht es weiter - in künstlerischem Grün im Atelier von Wolfgang Ruske. Dazwischen ist Raum für ganz viel Hoffnungsmalerei und Grüngut. Das passende Kleid dazu hängt schon in meinem Schrank, ein wallendes Osterei, wenn man so will. Es wartet nur darauf, seinen ersten öffentlichen Auftritt zu haben. Vielleicht am Meer. P.S. Es ist schön, dass Menschen sich an Lesungen erfreuen und entsprechende Rückmeldung geben. Auf bald!
Dienstag, 31. März 2009
Schwuppdiwupp naht am Donnerstag mit "WeinLesen" die nächste Lesung - der ich mit Halsweh beiwohnen werde, wie es aussieht, knurr. Aber Gastautor Herr Schenkl wird bestimmt gerne übernehmen, sollten die vielen Kröten äh Frösche in meiner Kehle zu kratzig werden. Nach Donnerstag zieht der Lesefrühling dann erst mal in die verdiente Osterferienpause, ganz ohne Kaffeetafeln und Eiersuche. Viel mehr wird's blau. Blau trifft Grün oder Grün an Blau. Lichtfarbengemisch! Und das nächste Buch heißt dann "Cyan" oder so ;-) Liebe Leser, wünscht mir Zuversicht und Vertrauen, von beidem möchte ich momentan eine Überdosis einlagern. Winke Euch/Ihnen!
Sonntag, 29. März 2009
Nach jetzt drei Lesungen ist festzuhalten, dass das Motto aktuell "Klasse statt Masse" lautet. Oder: klein, aber fein. Heißt, nachdem die Eröffnung so gut besucht war, trauten sich zu den beiden Folgelesungen gestern und vorgestern im Schnitt acht Zuhörer - die aber waren mit wirklichem Interesse und wörtlich offenen Ohren da und sichtlich angetan. Besonders schön war die Atmosphäre gestern im duftenden Teeladen der Frau Wachtling, wo im Anschluss an die Lesung noch etwas geplaudert wurde. Beim Abschied hatte ich das Gefühl, dass nun jeder Lust auf Frühling hat. Selbst, wenn heute eher ein Tag zum inneren wie äußeren Frösteln ist.
Montag, 23. März 2009
Geschafft, der Startschuss ist gefallen, wir stecken mitten im Lesefrühling! Abgesehen davon, dass die Veranstaltung am Samstag wesentlich länger gedauert hat als geplant und die zeitweilige Geräuschkulisse (zischende Kaffeemaschinen, zufrieden jauchzend tobende Kleinkinder etc.) in Verbindung mit einigen "dünneren" Vorlesestimmen für manche Zuhörer sehr anstrengend war, wie sie später mitteilten - hat alles wunderbar geklappt. Nette Gäste, gute Stimmung. Ein gelungener Einstieg, würde ich sagen. Das belegen auch die Einträge ins Gästebuch. Schätzen ist nicht so meins, aber als weit nach Ende der Veranstaltung noch ein kleiner Kern ziemlich k.o. beisammen saß, wurde die Besucherzahl auf rund 50 geschätzt. So eine Premiere ist gut, um daraus zu lernen: Für den Abschluss am 6.6. wird ein Mikrofon organisiert. Zu lange Texte bleiben außen vor. Einige Zuhörer hätten sich eine anschließende Diskussion gewünscht, was man aber meines Erachtens nicht in einem so großen Rahmen durchführen kann. Und dann hätte das Ganze noch wesentlich länger gedauert (wir waren eh hart an der Grenze). Doch bei einigen der nun folgenden Lesungen ist das sicher ein Punkt, den man aufgreifen könnte. Jetzt werden erst mal die vielen Fotos sortiert und online gestellt. Und dann geht's weiter im grünen Karussell, jipee!
Samstag, 21. März 2009
Freitag, 20. März 2009
Wahrscheinlich ist es noch "zu früh", um nervös zu sein, kein Scherz. Bin noch so im Tun verwuselt, dass hält den Adrenalinspiegel konstant. Heute eine tolle Überraschung der Klasse 4d, Grundschule Wickrath. Der Lesefrühling hat jetzt ein grooooßes Maskottchen namens "Kroko". Ob ich morgen dann, wenn's ganz ernst wird, ergrüne?
Donnerstag, 19. März 2009
www.lesefruehling.info
Es ist da! Am 16. März hat es die Druckerei verlassen und heute dann stand DHL vor der Tür. Das Leben kann so grausam sein - um 10.50 Uhr habe ich dem Zusteller die Tür geöffnet, ach was, ich habe sie aufgerissen. Um 11 Uhr hatte ich einen Termin. Und noch einen und noch einen. Derweil standen zwei Pakete randvoll mit den "Frühlings-Rollen" in meinem eiskalten Hausflur. Und statt wenigstens *jetzt* darin zu wühlen und zu entdecken, was das Original von der Satzdatei unterscheidet, hocke ich vor einem leeren virtuellen Blatt Papier und grübel über meine Ansprache. Für nicht irgendeinen, sondern diesen Samstag. Übermorgen also! Eröffnung, Gäste, Promis, Erwartungen, in grüne Kluften gehüllte Autoren, Frösche im Hals, Freude im Herzen. Da schreibt man sich täglich für die Gazetten das Hirn aus dem Leib - und wenn es um die eigene Ansprache geht, ist da plötzlich ein Blackout, gruselig. Keine Schadenfreude, bitte! Die Nacht ist noch jung, ich krieg das hin. Und wenn nicht, stehen ja noch genug andere Punkte auf der to do-Liste. Aber so a bisserl Zuspruch würd nicht schaden...
Donnerstag, 5. März 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
Donnerstag, 19. Februar 2009
Es grünt weiterhin, ist wohl auch klar. Plakate und Flyer sind im Druck und ich hoffe inständig, dass das Cover auch wirklich so rasant frischgrün ist wie der Entwurf dazu. Wie ich erfahren habe, ist das Buch ab 21. März erhältlich (am liebsten natürlich beim Verlag oder mir). Es sind noch eine Menge Kleinigkeiten zu regeln, aber die Liste wird stetig kleiner. Heute habe ich schon mal Frau Kirsch am Telefon kennen gelernt, was sympathisch war.
Freitag, 13. Februar 2009
Lichtgrün muss es heute sein. Meine Schutzengelpapier(!)taschentücher haben so gut gewirkt, dass die für heute angesetzte OP sogar vertagt wurde - wie alles hat das Vor- und Nachteile. Natürlich möchte ich nicht mit dicker Backe in den Lesefrühling starten. Damit verabschiede ich mich hier erst einmal frisch, etwas fromm, weniger fröhlich und vielleicht frei und wünsche allen mir grünen (hier stand vorher was anderes, aber das war dann ja doch zu heikel) Lesern ein entspanntes und baldiges Wochenende. Mir auch! Bald mehr an dieser Stelle!
Donnerstag, 12. Februar 2009
P.S. Bei zwei Lesungen wird ein Gastautor, der nicht bei den "Frühlings-Rollen" mitgewirkt hat, aus seinem Buch vorlesen, das laut Pressemitteilung dazu taugt, Frühlingsgefühle auszulösen. Genauere Infos folgen. Schon bald ist auch die Lesefrühling-Homepage fertig erstellt und gefüttert, vorsichtigen Schätzungen nach zum Ende des Monats. Schon mal vormerken: www.lesefruehling.info Und als letzten kleinen Hinweis an dieser Stelle nenne ich einen neuen - in der Mache - Blog, der so rein gar nichts mit Frühling und Grün zu tun haben wird. Augen auf im Web! Stichwort Wo Wissen schweigt, werden Worte zu Waffen (Melotron) ... à bientôt!
Ach, jetzt ist ja morgen nicht nur Wochenende, sondern auch Freitag, 13. - hab ich immer zum Glückstag erklärt. Grünes Glück am besten (jetzt). Fleißig gewesen, zu den Sponsoren ist sogar noch einer hinzu gekommen. Nun werden als nächstes die Werbemittel gedruckt und ich gönn mir eine kleine Extrawurst auf eigene Kappe, nämlich Postkarten mit dem Krokocover. In einer Schule sah ich vorgestern ein Riesenkrododil aus Pappmaché, das hätte ich auch gern. Als Deko. Mag das wer für mich basteln? Ich hab auch das Rezept ;-) Wenn morgen bei meiner Zahn-OP alles gut geht, bin ich danach fit für weitere Organisationen, bevor auch ich in ein hoffentlich schönes Wochenende gehe. Was ich weiß: Ich brauche wirklich mal eine kleine Pause. Ein paar Tage abtauchen. Kraft tanken vor dem Lesefrühling, auf den ich mich schon schwer freue. Es haben bisher viele Autoren ihr Kommen und Mitwirken zugesagt. Die Besuche aus und nach Waldkirchen sind auch schon fast in trockenen Tüchern. Mehr bald an dieser Stelle!
Dienstag, 10. Februar 2009
Ich sollte mich hier mal wieder "blicken" lassen, finde ich (Gruß und danke, Herr Kruczinski). Derzeit quirlt mein Kopf überall und nirgends herum, es wird organisiert, sortiert, kooperiert, hausiert... Ich freue mich schon darauf, die Gastautoren, die an der Anthologie beteiligt sind und ihr Kommen für Lesungen zugesagt haben, zu treffen. Schön auch, dass das Buchcover so gut ankommt, die Resonanz ist durchweg positiv bis begeistert, freu, freu, freu. Drei Sponsoren konnten gefunden werden - in heutigen Zeiten gar nicht mal so schlecht, oder? Allen Lesern grüne Träume!
P.S. Toll sind auch die Gastgeber der Lesungen mit ihren originellen Ideen!
P.S. Toll sind auch die Gastgeber der Lesungen mit ihren originellen Ideen!
Montag, 26. Januar 2009
Es gibt Momente, die braucht wirklich kein Mensch. Oder Stunden. Abende. Die sind dann eher flaschen-smaragdgrün, wenn überhaupt. Und da fällt der Abschied überhaupt nicht schwer. Schade, ich hab hier ein schlichtes Gedicht, das hätte schön unter "auf (k)einen grünen Zweig kommen" gepasst, leider zu spät. Doch den Bloglesern möchte ich es nicht vorenthalten.
Versteh ich nicht (v. Vera Gold)
Versteh ich nicht (v. Vera Gold)
Wenn ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Was immer ich sage,
Du verstehst nicht.
Wie ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Wann ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Warum ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Warum gehst du dann nicht?
Versteh ich nicht.
Sonntag, 25. Januar 2009
Sollte ich mich je auf eine Festanstellung bewerben (sucht hier jemand eine Journalistin??!!), werde ich ausdrücklich auf mein Organisationstalent hinweisen. Von dem wusste ich bisher selbst nicht so recht. Im Ernst: Es ist eine bemerkenswerte Erfahrung, so einen Lesefrühling als Einzel"kämpfer" aus dem Boden zu stampfen. Ich glaub, da darf ich mir am Ende echt mal feste auf die Schultern klopfen und den Rest (das Gelingen) dem grünen Zufall überlassen. Frei nach dem Motto: Ich hab nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Arbeitstitel: Erfahrungswerte und Ich-Stärke ;-)
Freitag, 23. Januar 2009
Dreimal puh und uff, so ein Lesefrühling organisiert sich nicht mal eben smart aus der Hüfte heraus. War schon klar. Aber wenn ich sehe, was die Leute in Bayern auf die Beine stellen, wo mal eben ein Bus vom Landratamt zur Verfügung gestellt wird, damit sie nach Wickrath kommen können... Respekt! Immerhin stehen bis auf zwei die Lesungen soweit fest; die ein oder andere Terminbestätigung fehlt noch. Einige Autoren haben bereits zugesagt. SPONSOREN sind weiterhin Mangelware, einige Befragte halten Leseförderung für einen zu unsozialen Hintergrund - mon dieu! Demnächst gibt es dann auch die passende Homepage zur Veranstaltung. Bin ich derzeit auch noch völlig eingebunden, sickert allmählich doch ein Hauch Vorfreude durch. Vor allem auf das, mein, unser aller Buch - druckfrisch ab 13. März zum Leseverzehr geeignet.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Ja, heute in Blutrot. Nach einem überaus anstrengenden (Arbeits-)Tag voller Broterwerbschreiben habe ich nun, kurz vor der hoffentlich traumlosen Nacht, hier zu vermelden, dass private Miseren offenbar auch nach Jahren noch die gute Eigenschaft haben, kreative Menschen zu inspirieren. Zum Schreiben etwa. Flutschen da mal eben zwei Gedichte raus, vorgestern muss das wohl gewesen sein. Ein weiteres drängt schon hinaus, wahrscheinlich geht es dabei um Giftfrösche, die ihren Hass kübelweise verschütten. Ich glaube, ich würde einen Frosch, der mir einreden will, ein Prinz zu sein, weder an die Wand klatschen noch in der Hand halten (wie passend dazu mein Beitrag zu den Frühlings-Rollen, DAS nenn ich mal Intuition). Ich würde ihm raten, ein Frosch zu bleiben. Ein authentischer Frosch. Hassliebe, Liebeshass? Pfui Spinne, klingt beides abartig.
P.S. Bei einer Entmagnetisierung (treffender wohl ABmagnetisierung) verliert ein Dauermagnet seine magnetische Polarisierung ganz oder teilweise.
Frisches Grün zum Ende der Nacht, einmal rausgepustet.
P.S. Bei einer Entmagnetisierung (treffender wohl ABmagnetisierung) verliert ein Dauermagnet seine magnetische Polarisierung ganz oder teilweise.
Frisches Grün zum Ende der Nacht, einmal rausgepustet.
Sonntag, 11. Januar 2009
Nun scheint es in großen Schritten voran zu gehen. Auch der Klappentext und das Vorwort sind erstellt, die Absagen mittlerweile erteilt (keine schöne Aufgabe). Hab ich schon erwähnt, dass etwa 150 Autoren mitgewirkt haben? Rund 77 werden im Buch vertreten sein, weil ihre Texte überzeugten. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Von Anfang an schwebte mir ein Buch möglichst ohne Frühlingskitsch vor. Güldene Sonnen, murmelnde Bächlein und perlende Vogelstimmen sind nix für mich, das würde mir auch keiner abkaufen. Ich denke, es ist eine gute Mischung aus Charme, Witz, Seriösität und Originalität in der Sammlung vertreten. Schlappen gilt es dennoch zu verdauen. Da lob ich mir meinen Broterwerb, genauer die Editorials, wo ich mich bei Bedarf entsprechend auslassen kann. Kaum hat jemand seine Unterstützung zum Lesefrühling zugesagt, springt ein anderer, vermeintlich Wichtiger, ab. Erfahrungswerte, darunter wird alles verbucht. Ich sehe mir immer mal wieder begeistert das Cover an, es ist in der Tat sehr sehr grün! Frau Deußen, Frau Schreiber, Herr Gradl - Respekt! Und wie gut, dass es dieses olle Plastikbadewannenkrokodil gibt.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Mittwoch, 7. Januar 2009
Buchstaben schwimmen vor meinen Augen... gelesen, gelesen, gelesen. Sortiert. Eingeteilt. Zugesagt (abgesagt noch nicht) Kommentiert. Nachgefragt. Infos zugeordnet. Wieder nachgefragt. Korrigiert. Erfasst. Listen erstellt. Kopfdröhnen, Nasentriefen. Und doch ein Riesenstück weiter! Fühlt sich gut an. Details gibt es bald an dieser Stelle. Großen Dank an Jenso für die Unterstützung und Geduld. Die leider nicht ganz bis zum Ende reichten. Gute Besserung wünsche ich Dir und mir (wie kommst Du darauf, dass ich fit bin?). Dem Rest gute Nacht!
Donnerstag, 1. Januar 2009
Seufzen. Es ist wohl kein Zu-Fall, dass am heutigen letzten Tag des Jahres der Einsendeschluss für Beiträge zu meinem Buchprojekt angesetzt ist. All denen, die, wie ich, Silvester hassen, wünsche ich an dieser Stelle einen schmerzfreien Übergang. All denen, die, wie ich, allein in ihren vier Wänden hocken, weil sie es wollen, müssen oder nicht anders können, ein gutes Gelingen für das Kommende. Die nächsten Stunden werde ich mich vermutlich den Zeilen widmen. Meine Ohren werde ich auf taub stellen, wenn vorzeitig Kracher und Böller gezündet werden. Kurz vor Mitternacht drehe ich die Musik lauter und tue so als sei ein ganz normaler Tag. Das Telefon schalte ich auf besetzt. Wer weiß, vielleicht schreibe ich mich ja ins neue Jahr hinüber.
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