Donnerstag, 19. März 2009

www.lesefruehling.info

Es ist da! Am 16. März hat es die Druckerei verlassen und heute dann stand DHL vor der Tür. Das Leben kann so grausam sein - um 10.50 Uhr habe ich dem Zusteller die Tür geöffnet, ach was, ich habe sie aufgerissen. Um 11 Uhr hatte ich einen Termin. Und noch einen und noch einen. Derweil standen zwei Pakete randvoll mit den "Frühlings-Rollen" in meinem eiskalten Hausflur. Und statt wenigstens *jetzt* darin zu wühlen und zu entdecken, was das Original von der Satzdatei unterscheidet, hocke ich vor einem leeren virtuellen Blatt Papier und grübel über meine Ansprache. Für nicht irgendeinen, sondern diesen Samstag. Übermorgen also! Eröffnung, Gäste, Promis, Erwartungen, in grüne Kluften gehüllte Autoren, Frösche im Hals, Freude im Herzen. Da schreibt man sich täglich für die Gazetten das Hirn aus dem Leib - und wenn es um die eigene Ansprache geht, ist da plötzlich ein Blackout, gruselig. Keine Schadenfreude, bitte! Die Nacht ist noch jung, ich krieg das hin. Und wenn nicht, stehen ja noch genug andere Punkte auf der to do-Liste. Aber so a bisserl Zuspruch würd nicht schaden...